Die Steuerung ermöglicht den vollautomatischen Betrieb der Heutrocknung. Sie eignet sich ebenso für anderes Stückgut wie: Getreide, Stroh, Pellets, Holzschnitzel und viele weitere.
Anhand von Sensordaten regelt die Steuerung selbstständig das benötigte Luftvolumen. Dadurch wird nur so viel Luft bewegt wie notwendig. Zusätzlich erfasst sie die Feuchteeigenschaften der Luft vor und nach dem Trocknungsgut und bewertet den Trocknungsprozess anhand von vier Betriebszuständen:
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Feuchteabgabe:
Das Trocknungsgut gibt weiterhin Feuchtigkeit ab → Belüftung läuft weiter -
Feuchteaufnahme:
Das Trocknungsgut nimmt Feuchtigkeit auf → Belüftung wird gestoppt -
Hitzestau:
Das Trocknungsgut gibt große Mengen Wärme ab → Zwangsbelüftung wird aktiviert -
Keine Veränderung:
Keine relevante Änderung der Messwerte → Belüftung wird pausiert
Anhand dieser Kriterien erkennt die Steuerung automatisch, wann belüftet werden muss und wann nicht. Sobald die voreingestellte Trocknungsgrenze erreicht ist, schaltet die Anlage ab und signalisiert den Abschluss des Trocknungsvorgangs.
Neu Bedienung!
Überarbeitete Bedienung, neu wird die Steuerung über ein Touchpanel im modernem Design bedient. Auch ist nun möglich den Verlauf der Betriebszeit einzusehen. So kann nachverfolgt werden, bei welcher Leistung die Lüftung lief, in Zusammenhang mit den Regeldaten.
Energieeffizient und wartungsarm
Durch diese intelligente Regelung arbeitet die Lüftung besonders energieeffizient und hilft, Stromkosten zu sparen. So ist eine Ersparnis von bis zu 50% möglich. Zudem ist eine permanente Überwachung durch einen Mitarbeiter nicht mehr erforderlich – der Prozess läuft vollständig automatisch.
Ausführungen der Steuerung
Die Steuerung ist in zwei Varianten erhältlich, jeweils inklusive der benötigten Sensorik:
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Komplettsystem:
Schaltschrank mit Steuerung und Frequenzumformer, Sensoren zur Luftmessung sowie ein Sensor im Zuluftkanal. -
Steuerungsschrank:
Schaltschrank mit Steuerung und Sensoren. Diese Variante ist für bestehende Belüftungsanlagen vorgesehen, bei denen bereits ein Frequenzumformer vorhanden ist. Der vorhandene Umformer wird an die neue Steuerung angebunden und übernimmt die Steuerbefehle.
Optional kann ein Heizgebläse angesteuert werden, um die Zuluft vorzuwärmen.
Das Gebläse wird in der Regel vom Kunden gestellt. Bei Bedarf kann hierbei Unterstützung angeboten werden. Die restliche Infrastruktur wie Heubunker, Luftkanäle, Trocknungsrost usw. muss bereits vorhanden sein.
Installation und Inbetriebnahme
Die Steuerung ist so aufgebaut, dass sie versendet und von einem lokalen Elektriker installiert werden kann. Alternativ ist auch eine Montage und Inbetriebnahme durch mich vor Ort möglich.
Für den Betrieb sind keine speziellen elektrischen Kenntnisse erforderlich. Die Steuerung wird vorkonfiguriert ausgeliefert; hierfür müssen lediglich die Motordaten im Vorfeld übermittelt werden.
Standardmäßig werden kabelgebundene Sensoren eingesetzt. Optional ist auch eine Funklösung möglich, z. B. mobile Funksensoren mit integriertem Akku (verschiedene Systeme möglich, z. B. Bosch, Makita, DeWalt). Die Akkulaufzeit beträgt je nach Model ca. 1–2 Wochen.












